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DIE WURZELN

Die Wurzeln der Schützentraditionen liegen mit Sicherheit in den Freiheitskriegen begründet. Eine Vereinigung begeisterter Anhänger des Schießsports tat sich in vielen Orten auch in Brixlegg, zur Sicherung der Tiroler Grenzen zusammen. Um 1870 wurden die Scheibenschützen von der Verpflichtung der Landesverteidigung weitgehend befreit, die Zahl der Schützengilden nahm damit zu.



BRIXLEGG:

1882


gilt als das Gründungsjahr der Schützengilde Brixlegg. Damals entstand am Mariahilfbergl ein 150m Schießstand auf Gemeindegrund, dieser war bis in die Endsechzigerjahre in Betrieb.

 

 

Der Erste Weltkrieg kam.

 

 

1913


Standschützengesetz laut Beschluss des Tiroler Landtags mit der Pflicht der Landesverteidigung

 

 

1915


Am 18. Mai ergeht der Mobilisierungsbefehl an die Tiroler Standschützen. An der Südtiroler Front wurde dem überlegenen Gegner das Eindringen nach Tirol verwehrt.


Am 22. Mai begann die Verladung auf dem Bahnhof Brixlegg mit anschließendem Zug nach Süden. Brixlegg mit Reith stellte 48 Mann in der 1. Kompanie.


Am 03.11.1918 traten die Standschützen den Heimweg über den Jaufen an.

 

 

1925 und 1935


Fanden große Wiedersehensfeiern statt. Peter Hausberger arbeitete fleißig am Wiederaufbau des Gildenschützenwesens.

Die neue Gildengesellschaft in Brixlegg wurde unter dem Namen „Scheibenschützen“ von Ihm gegründet.

 

 

1924  


25. Juni

Der rechtliche Bestand des Vereins „ Scheibenschützengesellschaft Brixlegg“ wurde im Schreiben der Tiroler Landesregierung bescheinigt.

 

 

1932


Die Dienstbarkeit des Schießstandgebäudes wurde laut Urkunde des Bezirksgerichts Rattenberg bestätigt.

 

 

1958


Ansuchen beim Land um finanzielle Unterstützung zur Anschaffung Traditioneller Monturen.

 

 

1961


Beschloss der Gemeinderat Brixlegg die Einstellung des Schießbetriebes. Einspruch der Gilde wurde erhoben.

 

 

1966


Im Zuge eines geplanten Güterweges nach Kienberg befand man eine neue Schießstätte in einer „Mulde“ für beschlossen. Ein Kredit in Höhe von 60.000 öS für die Automatischen Schießstände wurde gewährt. 9 Bürgen mussten mit einbezogen werden.

 

 

1970


Beschluss des Neubaus Schießstand Obermehrn. Der Bau dauerte von 1970 bis 1974.

Kosten: 700.000 öS

 

 

1974

4. Mai

Das erste Schießen am neuen Schießstand fand statt. Nun wurde auf 10 automatischen Ständen im Sommer trainiert und im Frühjahr/Herbst Veranstaltungen abgehalten.

 

 

1988


Brixlegg´s 1200 Geburtstag

Zu diesem Anlass wurden das Unterinntaler-Bezirksfreischießen verbunden mit dem Unterinntaler-Bundeskettenschießen durchgeführt.

 

 

1991


Gedenkschießen zu Ehren von OSM Erich Wagner.

 

 


OSM (Oberschützenmeister) Liste von 1882- Heute

 

1882 Erster OSM Peter Hausberger „Draxler-Peter“

(Goldenes Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille, verliehen von seiner Majestät)

 

1929 OSM Adolf Springer

 

1935 OSM Franz Haisjackl

 

1967 OSM Dieter Mühlbacher

 

1973 OSM Ernst Schachinger

 

1984 OSM Johann Schneider

 

1986 OSM Erich Wagner

 

1991 OSM Hans Feyersinger

 

1997 OSM Elisabeth Sternat

 

2012 OSM Ferdinand Seiter

 


Quelle:

Bezirks-Schützenbund Kufstein, Chronik, Europäisches Schützenlexikon,Herausgeber: Bezirks-Schützenbund Kufstein.

Für den Inhalt verantwortlich:
Prof. h. c. OSR. Fritz Kirchmair, als Bezirks-OSM und als Bezirks-Beauftragter für das Chronikwesen im Bezirk Kufstein.